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Museum "Erloeserkirche auf dem Blute"

Die Erloeserkirche auf dem Blute wurde der Auferstehung Christi geweihet. Das ist ein einmaliges Denkmal in den Traditionen der Moskauer und Jaroslawler Architektur des XVI.-XVII. Jahrhunderts und der monumental-dekorativen Kunst Ende des XIX. Jahrhunderts.

Das ist die einzige russisch-orthodoxe Kirche, die 7 065 m2Mosaiken schmuecken. Die Christi-Auferstehungskirche uebertrifft durche die Flaeche ihrer Mosaiken eine der groessten Mosaikensammlungen in Europa-den Markusdom in Venedig.

Die Kathedrale wurde 1883-1907 nach dem Entwurf des Vorstehers der Sergij-Dreifaltigkeits-Einsiedelei des Arcimandriten Ignatij { Malyschew}und des Architekten Alfred Parland gebaut. An der Stelle wurde der Imperator Alexander II. am 1. Maerz 1881 toedlich verletz.

An der Fassade im unteren Teil der Wand sind 20 Tafeln aus Granit angebracht, die wichtigste Taten des Imperators Alexanders I. kuenden. Bei dem Bau der Kirche wurden vom Architekten Parland fortschrittliche ingenieurtechnische Neuerungen Ende des XIX. Jahrhunderts angewandt. Erstmals in der Baupraxis Petersburgs verzichtete er darauf, das Fundament mit Pfaehlen zu verstaerken und baute eine Betongrundlage. Extra fuer die Kathedrale wurde Blitz- und Wasserableitungssystem gebaut und Warmluftheizung eingebaut. Von Anfang an hat die Kathedrale Strom.

Die Kathedrale wurde reich und mannigfaltig gestaltet. Sie schmuecken farbige emailierte Kuppeln, farbige Ziegel und Dachziegel mit Glasur, farbige Porzellaneinlagen, Marmor, Granit. An den Waenden des Glockenturms sind 134 zusammengesetzte Wappen russischer Staedte und Gouvernements angebracht, die Geld fuer den Bau der Kirche gespendet haben.

Die Kathedrale ueberrascht durch prunkvolle und mannighaftige Ausstattung ihrer Interieurs. Das Hauptgestaltungsmittel sind die Mosaiken. Sie wurden im Laufe von 12 Jahren /1896-1907/hauptsaechlich in der ersten privaten Mosaikwerkstatt der Brueder Alexander und Wladimir Frolow und in der Mosaikabteilung der Petersburger Akademie der Kuenste ausgefuehrt. Die Mosaiken wurden aus Smalten- farbigem unduerchsichtigem mit Metaloloxyden gefaerbtem Glas zusammengesetzt. Die Vorlagen fuer Mosaiken schufen beruehmteste Maler: Wladimir Vasnezow, Michail Nesterow, Wassilij Beljaew, Alexander Rjabuschkin, Nikolai Harlamow und andere. Die Sujets sind dem Alten und dem Neuen Testament entnommen. Eine besondereRolle spielen in der Ausstattung der Kathedrale Gesteine. Hier findet man Rodonit aus dem Ural, Serrpentinit aus Italien, Labradorit aus Shitomir, verschiedene Jaspissorten. Der Fussboden und die wunderbare geschnitzte Ikonenwand wurden aus Marmor aus Italien ausgefuehrt.

Im Jahre 1930 war die Kathedrale geschlossen. Das staatliche Komitee fuer Denkmalschutz fasste den Beschluss, im Jahre 1941 die Kathedrale abzureissen. Der Grosse Vaeterlaendische Krieg verhinderte es.

Waehrend der Belagerung diente die Kathedrale als Leichenhaus, in den nachkriegsjahren-als Lagerhaus, wo das Kleine Opernhaus seine Buehnenbilder gelagert hat. Erst im Jahre 1968 wurde die Kathedrale unter Denkmalschutz gestellt, und und im Jahre 1970 wurde sie zur Filiale des Staatlichen Museums "Isaakskathedrale". Damals war die Kathedrale im furchtbaren Zustand und renovierungsbeduerftig. Die erste Etappe deren Renovierung war 1997 zu Ende und die Kathedrale wurde fuer die Besucher eroeffnet.

Heutzutage werden die Restaurationsatbeiten fortgesetzt, man arbeitet an der geschnitzten marmornen Ikonenwand und an dem dekorativen Schmuck der Eingangstueren.

Die Christi-Auferstehungskathedrale war 1930 geschlossen , seit der Zeit werden hier keine Gottesdienste mehr gefeiert. Nur am 23, Mai 2004 hat Mitropolit von Sankt-Petersburg und Ladoga Wladimir eine Gedenkmesse fuer den Imperator Alexander zelebriert.

Die Erloeserkathedrale auf dem Blut besuchen im Jahr ueber 1 000 000 russische und auslaendische Touriesten. Sie bewundern die Kathedrale, die die besten Zuege einer russisch-orthodoxen Kichre verkoerpert.

Adresse:191011, Sankt-Petersburg, Gribojedow-Kanal, 2"A"

Geoeffnet im Winter:
taeglich ausser Mittwoch 11.00-19.00 Uhr
Kartenverkauf: bis 18.00 Uhr

Geoeffnet im Sommer:
taeglich ausser Mittwoch 10.00-20.00 Uhr
Kartenverkauf bis 19.00 Uhr

Weitere Informationen: tel. 314-21-68